Kokosöl abgelaufen – woran erkennen Sie das

Kokosöl wird schon seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen angewendet. Egal ob zum Kochen, in der Hautpflege, in der Kosmetik, im Haushalt oder in der Medizin, Kokosöl findet fast überall seine Verwendung. Aber kann Kokosöl abgelaufen sein? Es entsteht, wenn das weiße Fruchtfleisch einer Kokosnuss entweder vorher getrocknet wird und unter starke Hitze gepresst wird oder das frische Fruchtfleisch der Kokosnuss kalt gepresst wird. Doch woran erkenne ich schlechtes Kokosöl, dass besser nicht mehr verwendet werden sollte? Folglich finden Sie einige Tipps zur Lagerung & Haltbarkeit und mehr zu Kokosöl, wie Sie erkennen, ob ihr Öl noch haltbar ist und wofür Sie bereits schlechtes Kokosöl noch verwenden können.

Wie lange hält sich Kokosöl im Durchschnitt – Kokosöl abgelaufen?

Kokosöl ist in der Regel ein Produkt, was sich durch seine sehr lange Haltbarkeit auszeichnet. Es vergehen oft mehrere Jahre, bis ein Glas Kokosöl abgelaufen ist.

Schätzungsweise 5 Jahre kann man ein gut verschlossenes Glas aufbewahren, ehe das Kokosöl abgelaufen ist. Bei einem bereits geöffneten Glas Kokosöl kann sich der Zeitraum bis das Kokosöl abgelaufen ist etwas verringern. Bei guter Lagerung ist ein geöffnetes Glas mit Kokosöl aber genauso lange haltbar, wie ein noch komplett verschlossenes Glas. Meistens spielt auch die Qualität des Kokosöles eine große Rolle, denn minderwertiges Öl, dass mit Zusatzstoffen behandelt wurde, hat oftmals eine geringere Haltbarkeit als rein natives Kokosöl.

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Woran erkenne ich schlechtes Kokosöl?

Wenn Sie ein Glas Kokosöl schon lange bevorraten, stellt Sie sich Ihnen eventuell einmal die Frage “Woran erkenne ich schlechtes Kokosöl?” Wenn Kokosöl abgelaufen ist, zeichnet sich dies oftmals durch einen beißenden, penetranten Geruch aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Öl ranzig geworden ist. Häufig passiert dies, wenn sich an der Oberfläche des Öles Kondenswasser gebildet hat. Wasser ist der ideale Nährboden für verschiedenste Bakterien, Viren und Pilze die das Ranzig werden des Kokosöles begünstigen können. Zudem ist ein säuerlicher Geschmack des Öles ein klares Zeichen, dass das Öl bereits abgelaufen ist. Auch Veränderungen in der Konsistenz und Farbe sind Hinweise auf ein verdorbenes Kokosöl. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Kokosöl sehr Temperatur empfindlich ist und schon bei Zimmertemperatur verflüssigen kann. Dies ist kein Zeichen für ein Verderb, sondern eine natürliche Eigenschaft des Öles, das normalerweise keine Qualitätsunterschiede hervorruft. Erst wenn das Öl eine ausfällige Konsistenz außerhalb von flüssig, cremig und fest aufweist, sollten Sie es noch einmal genau unter die Lupe nehmen und auf Obengenannte Anzeichen für ein Verderb prüfen. Sollten Ihnen keine Besonderheiten auffallen, können Sie ihr Kokosöl noch ohne Bedenken für alle Anwendungsgebiete verwenden.

Kann ich schlechtes Kokosöl trotzdem noch verwenden oder ist das Kokosöl abgelaufen?

Nach dem die Frage “Woran erkenne ich schlechtes Kokosöl?” nun vielleicht geklärt ist, stellt sich Ihnen vielleicht eine neue Frage “Wo für kann ich schlechtes Kokosöl noch verwenden?” Wichtig erstmal ist, dass Sie schlechtes Kokosöl nicht mehr in Nahrungsmitteln verarbeiten sollten- Auch auf Haut und Haar sollten Sie schlechtes Kokosöl nicht mehr anwenden. Jedoch können Sie das Kokosöl noch gut im allgemeinen Haushalt benutzen. Beispielweise zur Pflege von Glattlederschuhen, Glattlederkleidung und Glattledermöbeln. Das Kokosöl verleiht Ihren Glattlederwaren wieder neuen Glanz und schützt vor Rissbildung in der Oberfläche. Allerdings sollte Kokosöl nicht auf Wildleder angewendet werden, da dies eine speziellere Pflege benötigt.

Auch ihre Holzmöbel können Sie wunderbar mit Kokosöl polieren, da das Kokosöl Ihre Möbel wieder glänzen lässt und das Holz geschützt wird. Auf die selber Weise können Sie auch Metallobjekte wieder zu altem Glanz verhelfen. Zur Entfernung von Rost ist es ebenso gut geeignet, dazu müssen Sie das Öl einfach auf das verrostete Objekt auftragen, es für etwas 1 Stunde einwirken lassen und dann mit einem sauberen Tuch wieder abwischen. Zu guter Letzt lassen sich auf alte Sticker wieder problemlos von Oberflächen lösen, indem Sie etwas Kokosöl mit Backpulver vermischen und auf den Sticker auftragen. Nach kurzer Einwirkungszeit lassen sich so Sticker und Kleberreste nahezu rückstandsfrei ablösen.

Wie verhindere ich, dass mein Kokosöl schlecht wird?

Komplett verhindern kann man das Schlecht werden des Kokosöles zwar nicht, jedoch gibt es einige Tipps, die helfen, dass Sie ihr Kokosöl längere Zeit haltbar machen können. Kokosöl kann ohne Probleme in einem trockenen, kühlen Schrank gelagert werden. Auf eine Lagerung im Kühlschrank sollten Sie jedoch lieber verzichten, da es dort zur Bildung von Kondenswasser auf dem Öl kommen kann, was wie oben genannt zum Verderb führen kann. Auch sollten Sie Ihr Kokosöl am besten nur mit einem sauberen Löffel entnehmen, da Verunreinigungen, die in das Kokosöl gelangen ebenfalls zum Verderb führen können. Wenn Sie diese Tipps beachten, sollte Sie Ihr Kokosöl über lange Zeit hinweg haltbar machen können.

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